Mai-Newsletter an CYYC Teilnehmer

Es war einmal ein Create Your Year Camp. Dort haben Menschen über ihr Leben und ihre Wünsche und Träume nachgedacht, manche haben auch sehr konkrete Ziele vor Augen gehabt.

Thomas war einer von uns. Erinnerst du dich an ihn? Habt ihr vielleicht nebeneinander gesessen? Oder zusammen über etwas diskutiert?

Als Thomas sich für das CYYC anmeldete, fühlte er sich „aus der Bahn geworfen“. Er beschrieb sich rückblickend als aufgewühlt und mit vielen unterschiedlichen Gefühlen konfrontiert.

Wir alle kennen das. Das Leben verläuft anders als wir es uns gedacht und vielleicht gewünscht haben und nun stehen wir vor einer bewusst gewordenen Entscheidungsnotwendigkeit, einer unbedingt notwendiger Klärung. Rauskatapultiert aus der Komfortzone in eine Zeit der Selbstreflektion. Im CYYC bot sich für Thoma die Gelegenheit dazu.

„Ich habe mir gedacht: Was soll ich das ganze Jahr planen? Ich bin agil, also plante ich nur die ersten drei Monate von 2014.“

Kurz vor Ostern hat Nadja mit Thomas telefoniert. Ohne noch ganz genau zu wissen, was auf seinem CYYC Poster stand, stellte Thoma fest, das so einiges in seinem Leben in die richtige Richtung gegangen ist. Das CYYC hat ihm geholfen, von einer Person, die andere als „verbissen“ und „frustriert“ wahrnahmen, zu einer optimistischen, ausgeglichenen und motivierten Person zu werden.

Ein „Create Your Quarter“ Camp für agile Menschen haben wir (noch) nicht im Angebot, also muss Thoma selbst seine Planung für die nächsten drei Monate übernehmen.

;-)

Wie wir von Thomas Zwischenerfolgen erfahren haben? Über Twitter! ;-)

Wie geht es dir, liebe Birgit?

Da ich vor Jahren die Bequemlichkeit des sicheren und gut ausgebauten Straßennetzes verlassen habe, kenne ich zwar das Ziel, aber auf der Reise gibt es immer mal wieder eine anspruchsvolle Strecke. So musste ich in den letzten Wochen manchmal kurz aussteigen, Matten unter festgefahrene Reifen legen, ein Gefühl für den richtigen Druck auf das Gaspedal entwickeln und hab auch ein paar kurze Momente gehabt, in denen ich richtig schwitzen musste.  Aber meine Karre und ich sind geländetauglich, es gab ein paar wunderbare neue und bewährte Mitreisende und das Vertrauen darauf, ließ mich auch diese ruckeligen Reiseabschnitte geniessen. Und die entstandenen Bilder sind sehr besonders geworden ;-)

Wie geht es dir, liebe Nadja?

Geduld ist für mich die schwierigste Disziplin. Täglich viel zu tun und zu spüren, dass ich das Richtige tue – auf der anderen Seite nicht am Gras zu ziehen und zu vertrauen, dass die Ergebnisse sich zeigen werden.
Gleichzeitig zu akzeptieren, dass der Raps schon abgeblüht ist. Mein Tagebuch hat den Satz „Auch dieses Jahr kein Fotoshooting im Raps gemacht“ bestimmt zum fünften Mal stillschweigend zur Kenntnis genommen.
Das Leben ist kurz, und ich bin ungeduldig.

Und nun zu dir:

Wo stehst du in deinem Jahr? Wie geht es dir mit den Impulsen, die du am Jahresanfang erhalten hast? Was hast du bereits umgesetzt? Was fließt gut? Wir möchten gern deine Geschichte hören (und es mit anderen Camp-Teilnehmern hier teilen) – melde dich gern!

Schreibe uns, wenn es good News gibt! Sage uns auch Bescheid, wenn es noch nicht so viele good News gibt!

Birgit und Nadja