Diese strahlend lächelnde Lady ist Helga, und hinter Helga sehen wir Fluss Newa in St. Petersburg!
Nach unserem Aufruf für persönliche Geschichten hat Helga uns einen Brief geschrieben, den wir heute mit euch teilen dürfen. Das Leben besteht aus genau solchen vielen Geschichten, und wir freuen uns riesig, ein Teil davon zu sein. Wenn du seit dem Create Your Year Camp etwas erlebt hast, was du mit uns teilen willst, freuen wir uns über Post :-)

Hier kommt er nun, Helgas Brief:

Hallo Nadja und Birgit!
 
Das CYYC war für mich ein Wendepunkt: mir ist so sehr klar geworden an dem Tag, dass nicht nur Kreativität Bedingungen braucht, sondern Gesundheit auch. Ich habe bei meiner Freundin drei Doppelstunden Coaching genommen, um das Erlebte weiter zu entwickeln und zu festigen. Heute habe ich „zufällig“ für mich entdeckt:“Sei glücklich und nimm dir Zeit“ – auf zwei Karten vor meinem PC. Mit meiner Gesundheit geht es seitdem deutlich bergauf und ich bin zu meinem Freund gezogen. So habe ich auch für meine weiteren Monate in 2014 die Bahn bereitet: ich hoffe noch auf einen positiven Bescheid für eine Reha, habe mich drei Monate lang ganz aus dem Druck Jobsuche rausgenommen und lasse mich hier nun langsam ankommen, in der Zeit, die ich brauche. Und bin wieder angefangen, mich auf veröffentlichte Stellen zu bewerben. Mein wunderschönes Häuschen mit den blauen Fenstern habe ich gut vermietet und so sehe ich den folgenden Monaten entspannt und mit Zuversicht entgegen. „Mitleiden für sich selbst“ als Botschaft vom Dalai Lama aus einem geliehenen Buch einer 84jährigen nach einem tollen Nachmittag beim Kaffee hat mich als Satz eine gute Zeit lang begleitet und mir gut getan. Und heute habe ich überlegt, ob ich bei einer weiteren Kollegin noch Beratungsstunden zum Thema „Rollenwechsel“ nehme. Ich spüre nämlich, dass ich mich selber noch nicht da wahrnehme, wo ich von außen gesehen werde. Potenziale und Entwicklungen also noch genug. Und noch was: ich leiste es mir, auszusuchen, worauf mich bewerbe. Ich gucke nämlich jetzt auch, ob mir das gut tut und ich die Seiten nähre, von denen ich mehr im Leben will.
 
Als ich  es denn schaffte, tatsächlich am 11.1. nach Hamburg zu fahren, fragte ich mich, ob ich da überhaupt richtig sei… und ich hatte so viele Fragen. Es war alles genauso richtig. Und ganz wichtig ist, immer wieder neu den Mut finden, bei sich hinzugucken und andere mitgucken zu lassen. Dann bekommt man Hinweise, die Gold wert sind.
 
Nach meinem Umzug darf ich denn jetzt wieder gut für mich sorgen und darauf achten, mich nicht gleich wieder selber aus den Augen zu verlieren. Aktionismus verführt, und innehalten, nichts tun sind soo wichtig! Sich besinnen, bei sich sein oder zu sich kommen.Danke für’s am Ball bleiben und die immer wieder neuen Impulse per Mail oder Posting!
 
Liebe Grüße
 
                Helga    

Wie geht es dir, liebe Birgit?

Birgit geht es viel! Viel Coaching, Strategie und Netzwerk…. viel gearbeitet. Nun nutze ich ein paar Tage um nach innen zu denken oder einfach auch nicht zu denken. Familienzeit! Mama und Oma sein, Abstand und nur einmal am Tag vor dem Laptopbildschirm sitzen und regelmässig in Ruhe und in der Natur meine Vision verankern.

Wie geht es dir, liebe Nadja?

Mir geht es bunt! Ich habe den Zugang zu meiner Energie-Quelle wieder gefunden, der mir aus seltsamen Gründen verschlossen wurde… Seitdem strahle und grinse ich und nichts in der Welt kann mich erschüttern! Ja, es ist toll, sich so zu fühlen!

Wo stehst du in deinem Jahr? Wie geht es dir mit den Impulsen, die du am Jahresanfang erhalten hast? Was hast du bereits umgesetzt? Wo ist das Bild, welches du im Camp geschaffen hast? Wir möchten gern deine Geschichte hören (und es mit anderen Camp-Teilnehmern hier teilen) – melde dich gern!

Schreibe uns, wenn es good News gibt! 

Birgit und Nadja